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Am 22.0.2016 gewinnt der FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0

Vom Ende einer sogenannten „Krise“: #FCBBMG_2zu0

Ich persönliche konnte ja das ganze „Krisen“Gerede nicht nachvollziehen und hielt es für medial aufgeblasenes Geschwätz. Und spätestens seit gestern sehe ich meine Vermutung als belegt an: Der FC Bayern befand sich zu keiner Sekunde in einem Formtief, sondern allerhöchstens in einem Konzentrationstief. Das wurde bereits am letzten Mittwoch beim souveränen 4:1 gegen den PSV Eindhoven klar, noch klarer aber trat diese Bestätigung gestern zutage.

Eine „Krise“ des FC Bayern München? Die hat es nicht gegeben!

Da wurde nämlich der vermeintliche „Angstgegner“ des FC Bayern, die „Fohlen“ aus Mönchengladbach, von einem zu jeder Zeit dominierenden Team aus der bayerischen Landeshauptstadt kontrolliert, spielerisch in Schach gehalten, vom eigenen Tor weggehalten, usf. Da mochte man sich ein wenig die Augen reiben ob der Dominanz der Münchner, vor allem in der ersten Halbzeit. Sieht man sich das gesamte Spiel an, kommen die Bayern auf 17 Torschüsse (Gladbach: 3) und auf 817 Pässe (Gladbach: 479) bei einer Passquote von 90,3%. Ein weiterer Beleg für die bayerische Überlegenheit:  Sie konnten über 57 Prozent aller Zweikämpfe für sich entscheiden (Gladbach: 42,7%).

Fasst man diese und weitere statistische Werte zusammen, ist das Ergebnis von 2:0 zwangsläufig und spiegelt vor allem eines wider: Die „Krise“ hat es nicht gegeben, und der FC Bayern München kann sich ab sofort wieder aufs Fußballspielen konzentrieren. Denn die nächsten Aufgaben in Pokal, Liga und Champions League warten schon, und das innerhalb der nächsten eineinhalb Wochen. Also, langweilig wird es sicherlich nicht. Zumal auch wieder bessere Mannschaften gegen die Münchner spielen werden als die Gladbacher am gestrigen Samstag.

Alles richtig gemacht, Signore Ancelotti!

Ach ja: Meine gestrige Verwunderung ob der Münchner Ausstellung hat sich während der 90 Minuten nicht bestätigt. Rafinha? Ein großes Spiel inklusive einer Zuckerflanke zum 1:0 durch Arturo Vidal. Martínez und Hummels als Innenverteiderpärchene? Sehr souverän, wenngleich sie von den Gladbacher „Stürmern“ auch nicht wirklich gefordert wurden. Daher ist das Fehlen von Kimich, Lahm und Co. nicht wirklich aufgefallen. Daher: Alles richtig gemacht, Signore Ancelotti!

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FC Bayern vs. Gladbach: ohne Kimich, Lahm und Boateng?!

In knapp einer halben Stunde ist es wieder soweit, da spielt der FC Bayern München gegen seinen „Lieblingsgegner“, die Borussia aus Mönchengladbach. Dieses Duelle zeichnen sich seit jeher durch eine gehörige Portion Brisanz aus, denn oft finden diese Spiele auf Augenhöhe statt – egal, ob in Gladbach oder in München. Daher drängen sich angesichts der heutigen Aufstellung des Signore Ancelotti diverse Fragen auf:

>> Warum lässt der Trainer gegen einen solch konterstarken Gegner nicht mit dem derzeit weltbesten Innenverteidigerduo Hummels/Boateng spielen, sondern stellt neben Hummels den Kollegen Martínez auf? Zugegeben, letzterer kann auch Fußball spielen, aber als Duo sind Hummels und Boateng nur schwer zu bezwingen.

>> Warum sitzt ein Joshua Kimich auf der Bank, dafür steht ein Xabi Alonso in der Startelf? Denn: Mit Kimich kann man derzeit kaum etwas falsch machen, da er in blendender Verfassung ist und sogar regelmäßig als Torschütze auffällt (aktuell: 7 Tore in den bisherigen Pflichtspielen des FCB). Alonso hingegen ist immer für einen Stock- bzw. Abspielfehler gut, was gegen die schnellen Gladbacher fatal sein kann.

>> Gegen eine Spitzenmannschaft wie Gladbach sollte man sein bestes Personal aufwarten, warum dann ausgerechnet Lahm nicht spielt und dafür Rafinha auf Rechts verteidigt, wird wohl Carlo Ancelotti beantworten können, sollte über die linke Angriffsseite der Gladbacher ein Tor (oder mehr) fallen.

Aber gut, trotz dieser auf den ersten Blick seltsam anmutenden Entscheidungen des Signore steht da ein Topmannschaft auf dem Rasen, die den „Fohlen“ vom Niederrhein Paroli bieten und den Abstand auf die Lüdenscheider weiter vergrößern kann – da diese heute dankenswerterweise nicht über ein Unentschieden gegen den Tabellenvorletzten aus Ingolstadt hinausgekommen sind.

Na dann: Gutes Spiel und drei Punkte, bitte sehr!