Archiv für den Monat: Januar 2014

Alles wie gehabt: FC Bayern dominiert die Liga

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Wie nennt man so ein Wochenende?! Genau, ein perfektes! Denn mit dem souveränen Spiel gegen Mönchengladbach inklusive 2:0 Toren und 3 Punkten sowie den Schwächlern der Konkurrenz (Borussia Dortmund: 1 Punkt, Bayer Leverkusen: 0 Punkte) sind es aktuell 10 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten.

Wenn die Männer um Pep Guardiola obendrein das Nachholspiel am Mittwoch gegen Stuttgart gewinnen (und wer will daran zweifeln), sind es bereits 13 Punkte mehr als Leverkusen. Und das wäre wohl mehr als eine Vorentscheidung in Sachen Deutsche Meisterschaft der Saison 2013/2014. Das wäre dann national betrachtet der dreiundzwanzigste Titel. Was für eine Zahl!

Damit kann die Fußballabteilung des FC Bayern München vorzeitig die Weichen in Richtung Champions-League-Titelverteidigung stellen. Soll heißen: Guardiola und sein Trainerteam können die Rotationsmaschine anwerfen, um so allen Spielern ausreichend Spielpraxis zu gewähren. Das ist gut für die Stimmung und stärkt das gesamte Leistungsvermögen der Mannschaft.

Na dann: Auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Saison 2013/2014.

Müde Bayern, hochmotivierte Salzburger und ein vorhersehbares Ergebnis

Red Bull SalzburgJa, zugegeben, gegen Red Bull Salzburg muss man nicht unbedingt verlieren, auch nicht ohne Ribéry, Lahm, Schweinsteiger und Robben. Aber man kann. Zumal dann, wenn man zwei ultraschwere Trainingseinheiten in den Knochen stecken hat.

Und das hatten sie, die Fußballspielspieler des FC Bayern München. Ein MTV-Bekannter war am Donnerstag an der Säbener Straße beim öffentlichen Training dabei, und es ging wohl so richtig zur Sache. Der Freitag sah dann sogar eine doppelte Übungseinheit vor. So gesehen war das Spiel gegen Red Bull Salzburg ein Muster ohne Wert, bei dem man sich wirklich fragen konnte: Was soll das?

Aber gut, zumindest hat Pep Guardiola ein paar taktische Sachen probiert, zunächst eine Dreierkette mit Martinez, Boateng und Dante, die er angesichts der riesigen Löcher im Abwehrverbund später wieder in eine Viererlinie umwandelte. Allein, geholfen hat es nichts. Salzburg gewann drei null, der Rest ist Geschichte.

Allerdings, und das sei noch festzuhalten, mit RB Salzburg hatten sich die Bayern auch nicht die totale Gurkentruppe rausgesucht. So weilt die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt derzeit ähnlich souverän an der Spitze der österreichischen Liga (mit 11 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SV Grödig), und in der Europa League trifft sie im Sechzehntel-Finale auf Ajax Amsterdam. Wenn sie dort genauso spielen wie gegen die Bayern, dürfen sich die Niederländern auf zwei schwere Matches freuen. Viel Glück dabei!

In knapp 220 Stunden geht es zum Glück weiter [Update]

fcb emblemIn knapp 220  Stunden, genauer gesagt am 24. Januar 2014 um 20:30 Uhr, ist sie zum Glück wieder vorbei, die „stade“ Zeit. Denn dann beginnt die Rückrunde der Bundesligasaison 2013/2014 mit dem Klassiker Borussia Mönchengladbach vs. FC Bayern München.

Es bleibt also genug Zeit, die Vorrunde ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen und ein Blick zu werfen auf die kommenden Spiele.

Zahlen einer Vorrunde: 14 Siege, keine Niederlage und 7 (10) Punkte Vorsprung

Allmählich ist man als Bayern-Fan ein wenig verwöhnt: Nach der grandiosen Saison 2012/2013 machen die Bayern nahtlos dort weiter, wo sie am 1. Juni 2013 mit dem 3:2-Pokalsieg gegen den VfB Stuttgart aufgehört haben. In Zahlen bedeutet das in der absolvierten Hinrunde der Saison 2013/14: 14 Siege, 2 Unentschieden und Null Niederlagen. Macht in Summe 44 Punkte und 42:8 Tore.

Damit müssen die ersten (und einzigen) Verfolger Leverkusen und Dortmund bereits jetzt einem gut gemeinten Ratschlag Uli Hoeneß‘ folgen und das Fernglas herausholen. Und sollten die Bayern am 29. Januar das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart gewinnen, betrüge der Vorsprung auf Bayer und den BVB bereits 10 respektive 14 Punkte. Damit ist die Meisterschaft schon wieder so gut wie entschieden, oder?!

Aber auch in Champions League und DFB-Pokal sieht es nicht so schlecht aus. Die Vorrunde des Europäischen Meistercups haben die Bayern (fast) souverän mit 15 Punkten als Gruppenerster abgeschlossen, nur im letzten Spiel gegen Manchester City schwächelten sie ein wenig und mussten am Ende etwas froh darüber sein, nicht 4:2, sondern „nur“ 3:2 verloren zu haben. Andernfalls wäre nämlich der erste Platz futsch gewesen. Nur gut, dass Manchester sich der Chance offenbar nicht bewusst war, den Bayern Platz 1 noch zu mopsen.

Und im DFB-Pokal lief es bisher auch wie geplant: 5:0 gegen Rehden, 4:1 gegen Hannover und ein 2:0 gegen Augsburg sind klare Ergebnisse. Jetzt wartet im Viertelfinale bereits das dritte Auswärtsspiel der laufende Runde, und zwar beim Hamburger Sportverein.

Ausblick: Acht Auswärtsspiele in 12 Spielen, das wird nicht einfach

Was mich direkt zum Ausblick auf die nächsten Spiele bringt. So sieht der Spielplan der kommenden Wochen aus:

18. Januar: letztes Testspiel vor Beginn der Rückrunde gegen Red Bull Salzburg

Ergebnis: Null zu drei

24. Januar: Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach (18. Spieltag, 20:30 Uhr)

Ergebnis: zwei zu null

29. Januar: Auswärts-Wiederholungsspiel gegen VfB Stuttgart (17. Spieltag, 20:00 Uhr)

2. Februar: Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (19. Spieltag, 17:30 Uhr)

8. Februar: Auswärtsspiel gegen 1. FC Nürnberg (20. Spieltag, 15:30 Uhr)

12. Februar: Auswärtsspiel gegen den Hamburger Sportverein (Viertelfinale DFB-Pokal, 20:30 Uhr)

15. Februar: Heimspiel gegen den SC Freiburg (21. Spieltag, 15:30 Uhr)

19. Februar: Auswärtsspiel gegen Arsenal London (Achtelfinale Champions League Hinspiel, 20:45 Uhr)

23. Februar: Auswärtsspiel gegen Hannover 96 (22. Spieltag, 18:30 Uhr)

1. März: Heimspiel gegen FC Schalke 04 (23. Spieltag, 18:30 Uhr)

8. März: Auswärtsspiel gegen VfL Wolfsburg (24. Spieltag, 15:30 Uhr)

11. März: Heimspiel gegen Arsenal London (Achtelfinale Champions League Rückspiel, 20:45 Uhr)

Danach werden wir besser wissen, wo der FC Bayern München in der Saison 2013/2014 steht. Hoffen wir mal das Beste!

Es kann nur einen geben: Franck Ribéry [Update]

Franck RibéryHeute Abend geht es also in Zürich um die Wahl des Weltfußballers 2013. Glaubt man diversen Umfragen (die eher nicht repräsentativ sind), liegt CR7 aka Cristano Ronaldo aus Portugal wohl ganz leicht vor FR7 aka Franck Ribéry aus Frankreich.

Daher wird es so kurz vor der Entscheidung höchste Zeit für den ultimativen Vergleich, den ich in sechs Kategorien vornehme: Lebenserfahrung,  bisherige Einsatzzeit 2013/2014, Internetpräsenz, bisherige Scorerpunkte 2013/2014 (Tore plus Torvorlagen), Sympathiewerte und gewonnene Titel 2013. Los geht’s.

Update: Die Abstimmung unter Journalisten, Nationaltrainern und deren Kapitänen hat einen anderen als von mir prophezeiten Sieger hervorgebracht: Cristano Ronaldo. Schade für Franck, unter individuellen Gesichtspunkten aber vielleicht sogar nachvollziehbar. Wobei, wie sagt Peter ganz richtig: Fußball ist ein Mannschaftssport, und da sollte man die individuelle Klasse eines einzelnen Spielers nicht ganz so hoch bewerten. Aber was soll’s: FR7 hat 2013 vier Titel mehr gewonnen als CR7. Und darauf kommt es schließlich an!

Update II: Wer sich die komplette Zeremonie in Zürich antun will, bitteschön.

Franck Ribéry Cristano Ronaldo
Lebenserfahrung Mit 2 Jahren hätte FR7 wegen eines Unfalls fast sein Leben verloren, zudem wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf und arbeitete sogar eine zeitlang auf dem Bau. Seine Karriere war steinig, am Ende konnte sich Ribéry aber dank seines großen Ehrgeizes und seines großen Talents durchsetzen. Und wie! CR7 (eigentlich Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro) wuchs behütet in der Jugendakademie von Lissabon auf, wo er nur eins musste: Fußball spielen. Von dort ging es schnurstracks zu Manchester United, wo ihm ebenfalls alles abgenommen wurde, was mit dem Leben da draußen zu tun hatte. 

Klarer Punkt an Ribéry. Stand: 1:0

Einsatzzeit (in Pflichtspielen) FR 7 kommt in der bisherigen Spielzeit auf knapp 2.100 Spielminuten . CR7 kommt in der bisherigen Spielzeit auf knapp 1.950 Spielminuten.

Knapper Punkt an Ribéry. Stand: 2:0

Internetpräsenz FR7 hat offensichtlich keine eigene Webseite, es existiert nur franck-ribery.org, die äußerst spärlich mit Infos bestückt ist.  CR7 hat zwar eine Webseite, die befindet sich aber noch im Aufbau. Allerdings hat Ronaldo mehr Fans auf Facebook und Twitter als FR7.

Punkt an Ronaldo. Stand: 2:1

Sympathiewerte FR7 ist immer für einen Spaß zu haben, der auch schon mal dazu führt, dass er einen Bus leicht demoliert oder anderen einen Streich spielt. Er ist bei den Bayern beliebt wie kaum ein zweiter Spieler. Was auch damit zu tun hat, dass Ribéry den Verein liebt. Und die Fans lieben ihn. Seine exaltierte Art, sich breitbeinig vor jedem Freistoß aufzustellen wie eine Diva, hat er sich mehr oder weniger abgewöhnt. Dennoch versprüht CR7 nicht unbedingt den Spaß und die Gelassenheit, die einem das Gefühl gibt, mit ihm ein Bier trinken gehen zu wollen.

Klarer Punkt an Ribéry. Stand: 3:1

Titel 2013 Ginge es bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013 um die Zahl der gewonnenen Titel, kann der Ballon d’Or nur an einen gehen. FR7 gewann nämlich mit dem FC Bayern München die deutsche Meisterschaft, den deutschen und den europäischen Pokal (Supercup), die Champions League und wurde auch noch Klubweltmeister. Obendrein wurde Franck Ribéry zum besten Fußballer Europas gekürt. Bei der Zahl der Titel war CR7 im Jahr 2013 etwas bescheidener unterwegs. Die spanische Meisterschaft musste er dem FC Barcelona überlassen, im Finale um den spanischen Pokal wurde er vom Stadtrivalen Atlético Madrid bezwungen und in der Champions League war im Halbfinale gegen Borussia Dortmund Schluss.

 Klarer Punkt an Ribéry. Stand: 4:1

Scorerpunkte

27 (in 26 Spielen)

40 (in 27 Spielen)

 Klarer Punkt an Ronaldo. Stand: 4:2

 Glasklarer Endstand: 4:2 für FR7 aka Franck Ribéry

Noch Fragen?!

Wie aus dem MTV München der FC Bayern München wurde

MTV München 1879 und FC Bayern München - eine gemeinsame GeschichteMein Herz schlägt für den FC Bayern München, klar. Aber es gibt da noch einen Verein, der mir nahe steht.

Hier haben meine beiden Söhne eine Zeit lang Fußball gespielt, Felix spielt hier immer noch sehr begeistert Hockey,  hier habe ich schon Musik gemacht und hier kenne und schätze ich viele nette Menschen. Ob Moni oder Günther oder Matthias oder all die anderen – der MTV München 1879 ist mittlerweile ein Ort, an dem ich mich immer gerne aufhalte.

An diesem Ort habe ich unter anderem das grandiose Champions-League-Finale 2012/2013 erlebt sowie weitere zahlreiche großartige Momente, die mit dem FC Bayern München zu tun haben. Jetzt wird sich der unbedarfte Leser fragen: Was zur Hölle hat der MTV München mit dem FC Bayern zu tun? Nun, das lässt sich ganz einfach beantworten: eine ganze Menge.

Denn streng genommen ist der MTV München 1879 die „Keimzelle“ des FC Bayern München. Das hat damit zu tun, dass am 27. Februar 1900 die Mitgliederversammlung des MTV München beschloss, sich nicht dem Verband Süddeutscher Fußballvereine anzuschließen. Das war nur zu verständlich, denn damals dominierten vor allem die Turner den MTV.

Das fanden die elf Fußballer des Vereins so unlustig, dass sie spontan das Lokal wechselten und im Restaurant Gisela den FC Bayern München gründeten. Zwar hieß der neu geschaffene Verein zunächst Münchner Fußballklub Bayern, allerdings entstand daraus im Laufe der nächsten Jahre der FC Bayern, so wie wir ihn heute kennen.

So gesehen bin ich beim MTV München Zuhause angekommen. Irgendwie.

Die Geschichte eines Mitgliedsausweises – die Auflösung

Meine Mitgliedskarte

Gestern hatte ich es angekündigt: Zu meinem Mitgliedsausweis, den ich seit Sommer 2013 mein Eigen nenne, gibt es eine schöne Geschichte, die ich hier zum Besten geben will.

Angefangen hatte es damit, dass wir am Abend des 24. Mai 2013 beisammen saßen  und darüber philosophierten, wie das morgige Champions-League-Finale ausgehen werde. Klar war uns allen: Wenn es dem FC Bayern München zum dritten Mal binnen vier Jahren nicht gelingen sollte, den Henkelpott zu holen, wäre die bisherige grandiose Saison Makulatur. Vor allem, weil der Gegner Borussia Dortmund hieß.

So wurde es später und später, und immer neue Aspekte kamen hinzu, warum es die Bayern unbedingt schaffen müssen und wohl auch werden. Und auf einmal wusste ich, was ich ganz persönlich zu einem positiven Ausgang des Finales in Wembley beitragen kann: ich werde Mitglied des FC Bayern München. Und zwar heute noch, einen Tag vor dem Endspiel.

So ging ich nach Hause, klappte mein Macbook auf und begab mich auf fcb.de. Dort fand ich nach einigem Suchen den passenden Link, der mich zum Onlineformular führte, mit dessen Hilfe ich Mitglied meines Lieblingsvereins werden sollte. Und das nach fast 40 Jahren Fan-Dasein. Tja, wie wir alle wissen: Es hat geholfen. Und wie!

Facebook-FC Bayern-Memories (2)

Dieser kleine Facebook-Eintrag meinerseits entfachte eine mittelschwere Revolte:

Dabei reicht ein Blick auf Wikipedia völlig aus, um die Bedeutung der Sterne oberhalb des FC Bayern-Wappen zu erklären:

Unter die DFL-Regelung fallen nur Meisterschaften, die in der Fußball-Bundesliga errungen wurden (also Meistertitel in der Bundesrepublik Deutschland seit 1964). Da die deutsche Bundesliga in ihrer Geschichte neben einer dominierenden Mannschaft (FC Bayern München) mehrere Vereine mit einer vergleichsweise geringen Anzahl an Meisterschaften aufweist, entschied sich die DFL zu einer ungewöhnlichen Verteilung:

  • Ab drei Meisterschaften: ein Stern
  • Ab fünf Meisterschaften: zwei Sterne
  • Ab zehn Meisterschaften: drei Sterne
  • Ab zwanzig Meisterschaften: vier Sterne

Peter hat also recht und es wird in nächster Zeit (leider) bei den vier Sternen für die Bayern bleiben. Schade eigentlich!

Sebastian Rode geht zu den Bayern. Warum?!

Immerhin ablösefrei wechselt Sebastian Rode, Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt, im Juli zum FC Bayern München. Die Frage ist allerdings: warum?

Er hat in dieser Saison noch kein Tor geschossen, noch keine Torvorlage gegeben, dafür bereits vier gelbe Karten kassiert. Der Kicker gab ihm für diese Halbsaison eine durchschnittliche Note von 3,79. Da fragt man sich also: Warum kommt dieser Rode zu den Bayern? Haben sie nicht gerade Jan Kirchhoff zu Schalke ziehen lassen, wenngleich auf Leihbasis…

Okay, er ist jung (20), aber gerade im Mittelfeld mangelt es dem FCB nicht wirklich an talentierten Fußballern. Na ja, die Clubverantwortlichen werden schon wissen, was sie tun.